Samstag, 22. Juli 2017
Notruf: 112

Einsatzleitwagen ELW 2

Das Fahrzeug vom Typ Einsatzleitwagen 2 wurde 2011 durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark von der Firma Binz als Neufahrzeug erworben und wird seitdem durch die Feuerwehr Fichtenwalde, speziell durch die Einsatzgruppe IuK(Information und Kommunikation) betreut. Das Fahrzeug auf einem MAN Fahrgestellt und einer Gesamtlänge von mehr als 10 Meter, verfügt über zwei separate Arbeitsräume und ist stationiert im Feuerwehr technischem Zentrum Beelitz-Heilstätten.

Ausgestattet ist das Fahrzeug mit modernesten Kommunikationsmitteln. Unter anderem einem 14m Antennenmast für Digitalfunk, Analogfunk, GSM, UMTS und Satellitenverbindung und diversen Anschlüssen für eine Auslagerung der Kommunikationssysteme in externen Räumlichkeiten. Die Technik wird vornehmlich über eine externe Stromquelle versorget. Für ‚Strom freie‘ Orte steht ein Dieselaggregat zur Verfügung.Im Außenbereich werden diverses Kabel und Anschlussmaterial verstaut. Die Erweiterung der Besprechungsfläche ist mit einem Vorzelt, um 12m² möglich. Für Beratungen stehen, neben dem Besprechungsraum, zwei weitere Tischgarnituren zur Verfügung.

Im ersten Arbeitsraum befindet sich der Besprechungsraum, der Sitz der Befehlsstelle. Platz finden hier  acht Führungskräfte inklusive Fachberater und einem zusätzlichen Sichter. Den Einsatzplannern stehen 5 Laptops mit Beamer-, TV-, Drucker-, Fax- und Internetanschluss zur Verfügung. Das Verfolgen aktueller journalistischer Berichterstattung via Satelliten TV oder Radio ist genauso möglich, wie die des Einsatzgeschehens über eine Liveübertragung der ELW eigenen Wärmebildkamera. Die Darstellung der Einsatzstelle mit Hilfe eines White Board, einem Smart Board oder einem Kartensatz runden das Gesamtkonzept ab.

Im hinteren Teil arbeitet das Informations- und Kommunikationspersonal. 3 PC Arbeitsplätze mit entsprechendem Hard- und Softwarepaket ermöglichen ein reibungslose Abwicklung und Dokumentation des Funkverkehrs zwischen Einsatzstelle, Befehlsstelle, der zuständigen Leitstelle und weiteren nicht BOSlichen Organisationen. Die Arbeit der ‚Funker‘ ist im Besprechungsraum jeder Zeit einsehbar. Die Kommunikation zwischen ‚vorn‘ und ‚hinten‘  wird über eine interne Telefon- und Mailanlage realisiert, auch die Verwendung von Meldezettel wäre denkbar.

 

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